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Su
Montag, den 06. Februar 2012 um 11:15 Uhr | HD-SNH
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Hallo,
ich bin auf eurer HP gelandet, da ich mich schon länger mit dem Herrenalber Modell auseinander setze. Mir wird immer wieder geraten, geh in so eine Klinik und mittlerweile spüre ich auch, dass es Sinn machen würde. Habe auch schon mit der Adulaklinik Kontakt aufgenommen und wurde leider auch da wieder fallengelassen, mit dem Kommentar "geht nicht, müssen sie privat regeln"! Mein Problem ist, dass ich allein mit meinen kleinen Kindern lebe und niemanden habe, der sie so lange nehmen würde.
Ich weiß gerade nicht mehr weiter und wollte einfach mal fragen ob es hier Ehemalige gibt, die Interesse an einem Kontakt mit mir hätten, mir ein bisschen ihre Erfahrungen weiterzugeben und wie man es auch allein schaffen kann. Ich muss es wohl allein hinbekommen.
LG Su
Gabriela
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 11:21 Uhr | Untermeitingen
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Hallo ich bin Gabriela. Ich war Okt. - Dez. 2011 in der Adula. Die beste Zeit meines Lebens bis jetzt. Ich habe gemerkt, dass meine Ängste in Gemeinschaft einfach nicht so greifen können und ich möchte mein weiteres Leben auch wieder in Gemeinschaft verbringen, unter Menschen, die verstehen, wenn man "anders" ist.
Elmar
Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 09:15 Uhr
Zwölf Tipps, um heil und nüchtern über die Feiertage zu kommen
1. Tipp:
Nimm Dir Extra-Aktivitäten in A Gruppen vor.
Nimm neue mit zum Meeting, mache Telefondienst in einen A. Büro, sprich bei einem Meeting, hilf bei einer A. Weihnachtsfeier in der Küche - oder besuche einen A. Freund zu hause oder im Krankenhaus.
2. Tipp:
Sei Gastfreundlich zu A. Freunden, besonders zu Neulingen. Wenn Du keinen Platz hast, um einige Freunde einzuladen oder eine Weihnachtsparty zu geben, lade jemanden zum Essen oder zum Kaffeetrinken in ein Restaurant ein. Oder verabrede Dich zu einem Spaziergang.
3. Tipp:
Vergieß niemals Deine A. Telefonliste. Falls Dich das Gefühl überkommt und Du Suchtdruck hast, dann schiebe alles andere beiseite, bis Du einen A. Freund angerufen hast. Vieleicht kannst Du Dich auch mit ihm treffen.
4. Tipp:
Kümmere Dich rechtzeitig um die Termine von Weihnachtsfeiern, Meetings oder anderen A. Ereignissen, die innerhalb Deines Wohnbereiches von
A. Gruppen durchgeführt werden und gehe hin.
Wenn Du Hemmungen hast, nimm jemanden mit, der auch nicht so lange dabei ist wie Du. Oder rufe einen A. Freund an!
5. Tipp:
Umgehe alle Gelegenheiten, bei denen getrunken oder süchtig gegessen wird, und von denen Du Angst hast. Erinnerst Du Dich noch daran, wie schnell Du während Deiner nassen/süchtigen Zeit mit einer Entschuldigung für Dich zur Hand warst?
Nutze diese Talente jetzt für einen guten Zweck. Keine Feier im Büro im Betrieb oder anderswo ist so wichtig, daß Du dafür Dein Leben aufs Spiel setzen kannst.
6. Tipp:
Wenn Du aber unbedingt zur Feier gehen mußt, bei der getrunken oder süchtig gegessen wird; Unterbreche für einen kurzen Spaziergang diese Feier oder verlasse diese einfach, und sorge für Dich !
7. Tipp:
Glaube nicht, daß Du bei diesen Feiern lange bleiben mußt, plane irgenteinen "wichtigen Termin" ein, den Du "nicht verschieben kannst".
8. Tipp:
Gehe in die Kirche, egal in welche. Oder zu einem A. Freund/Meeting !
9. Tipp:
Sitz nicht herum und grüble. Schnapp Dir ein paar gute Bücher,gehe ins Museum, schreibe Briefe oder gehe spazieren.
10.Tipp:
Fange jetzt nicht an, alle diese Feiertags- Stimmungen mit Dir selbst aufzuarbeiten oder mit Dir selbst auszumachen.
Denke daran: Immer nur für einen Tag!
11. Tipp:
Freue Dich über die wahre Schönheit, die sich während der Feiertagszeit in Liebe und Fröhlichkeit zeigt. Vieleicht kannst Du noch keine materiellen Geschenke machen - aber in diesem Jahr kannst Du Liebe schenken.
Denn Du bist ein Geschenk, so wie Du bist !
12. Tipp:
" Nachdem wir durch diese Schritte ein spirituelles Erwachen erlebt hatten, versuchten wir, diese Botschaft an die jenigen weiterzugeben die noch leiden, und unser tägliches Leben nach diesen Grundsätzen auszurichten."
Es ist nicht nötig, daß wir den 12. Schritt hier erklären weil Du ihn bereits kennst.
Ich lege meine Hand in Deine Hand und gemeinsam schaffen wirs.
Gute 24 Stunden und eine genesende und Entspannte Weihnachtszeit.
Euer
Elmar
Casriel
Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 01:13 Uhr | Hessen
Hallo zusammen. 6 Jahre nach Wolfsried geht es mir gut. Loslassen - mein Thema und die Feststellung, dass noch so tiefes graben im persönlichen Misthaufen keine Rosen zutage fördert. Ich habe mich von ungesunden Dingen in meinem Leben getrennt und bin immer noch dabei es zu tun. Die Genesung ist nach der Klinik nicht abgeschlossen, sondern dauert an. Die alten Gleise sind tief und alte Muster hartnäckig. Das ist o.k. so. Jeder kleine emotionale Rückfall wird bemerkt und bringt mich weiter. Ich kann die Verletzungen meines früheren Lebens nicht löschen. Sie sind Bestandteil meines Lebens. Ich muss die Narben aber nicht ständig aufkratzen, die Vergangenheit ist geschehen und unveränderbar.Das heute jedoch recht gelebt...ich erinnere mich täglich. LG u.g24h
Iris
Mittwoch, den 09. November 2011 um 18:00 Uhr | Bad Neustadt
Hallo, Ihr Lieben,
ich erlebe eine neue Spiritualität und geniesse den Kontakt zu den Menschen ganz neu.
Die Zeit vergeht anders als vor der Klinik immer nur einen Tag nach dem anderen.
Ich freue mich über viele neue Begegnungen und unerwartet alte Begegnungen.
Ich schaffe es mich regelmäßig sportlich zu betätigen und Frischkornbrei gehört zwei bis drei mal Wöchentlich zu den Frühstückshighlights.
Heute hatte ich spontanen Besuch eines Freundes zu dem ich fünf Jahre keinen Kontakt hatte - wow.
Ich erlebe immer mehr solcher Fügungen (denn an Zufall glaube ich nicht).
Ich finde leichter Hilfe und Unterstützung in schwierigen Fragen und ich bin schneller in der Lage mich an Andere zu wenden.
Es ist spannend und jeden Tag eine Herausforderung bewusst zu leben. Aber ich nehme diese Verantwortung gerne an mich.
Ich wünsche Euch gute 24 Stunden und schicke eine herzliche Umarmung, Iris
Michael
Montag, den 10. Oktober 2011 um 18:08 Uhr
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hi@all
ich war in der adula im winter 2007-2008.
hier konnte ich zum erstenmal in meinem leben spüren was es bedeutet ein zuhause zu haben.
ich habe das danach nicht wiklich umsetzen können, und denke noch immer voller sehnsucht an die adulazeit zurück.
lg michael
Markus K
Mittwoch, den 05. Oktober 2011 um 15:50 Uhr | noch Bremen
Gerade gestern bin ich nach 8 Wochen von Wolfsried aus ins Leben draußen gestartet.
Ich fühle mich in meiner Kraft und satt und genährt. Dank des Ortes und Dank der vielen Menschen. Ein heilsamer Geist, der dort weht!
Die letzte Woche galt der Vorbereitung für die Zeit danach. Meine Freunde in Bremen und auf dem Weg dorthin aktiviert und Ehemalige, die kurz vor mir gegangen sind, angerufen.
So bin ich gestern in Frankfurt, heute in Mainz und morgen in Köln zu Besuch. Ende Oktober machen wir zu fünf Männern aus unserem Mutterschiff ein erstes Nachtreffen in Köln.
Ich hätte mir für den Übergang ein schon bestehendes Gästehaus gewünscht!
Der Kontakt zu Gleichgesinnten ist essentiell.
Für mich fängt ein neuer Lebensabschnitt an. Ich habe vor der Klinik meine Wohnung aufgelöst und lebe gerade mit Hartz IV seit kurz vor der Klinik.
Jetzt weiß ich, was ich will und setze es Schritt für Schritt um.
Ich freue mich und bin dankbar, dabei zu sein!
Herzliche Umarmung und gute 24 Stunden!
Friedhelm
Donnerstag, den 29. September 2011 um 14:47 Uhr
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Für mich war der Aufenthalt in Wolfsried der entscheidende Anstoß zu begreifen, daß ich mein Leben in Gemeinschaft verbringen soll und will, nicht allein.
Siegfried Friedrichs
Mittwoch, den 06. Juli 2011 um 20:24 Uhr | Nümbrecht
Hi,ich bin Siggi
Herrenalb war für mich wie neu geboren zu werden!!
Die Liebe,Ehrlichkeit und die akzeptanz die mir entgegengebracht wurde,ist in Worte kaum zu fassen.
Als ich nach Herrenalb kam,war ich körperlich und psychich wie Totund die ersten 4-6 Wochen waren sehr schwer (da ich nichts und niemanden an mich ranlassen wollte bzw konnte).
Im laufe der Therapie wurde ich eine Stütze und ein guter zuhörer für andere.
Es ist immer wieder ein auf und ab im Alltag und oft sehr schwer ( aber machbar)
Ich muß immer wieder feststellen,das ich eigentlich sehr häufig die gleichen Fehler mache ( wie z.b immer für andere da zu sein und mich nach hinten zu stellen.Oder andere aufzmuntern)Mich aber ständig selbst negativ sehen und kritisieren.
Ich denke wir lernen weiter
mit uns und unseren Problemen besser umgehen zu können,in kleinen Schritten und auch schonmal mit dem ein oder anderen stolperer
Leider sind alle Kontakte bis auf einen alle im Laufe der Zeit abgebrochen,was ich sehr schade fand.
Würde mich sehr freuen andere Ehemalige aus Herrenalb kennenzulernen und evt sich austauschenzu können!
Eine liebe Umarmung sendet Euch
Siggi
Hans
Freitag, den 18. Februar 2011 um 22:28 Uhr | München
Hi, ich bin erst seit einer Woche aus der Adula entlassen. Es ist richtig gut, dass es hier gleich zwei Möglichkeiten gibt, wo wir ehemaligen uns begegnen können.