|
Die Idee für dieses Projekt, ist durch unsere Erfahrung in einer psychosomatischen Klinik entstanden, aber auch durch Gespräche und durch die Rückmeldungen Ehemaliger Gäste solchen Kliniken.
Die Vorstellung einen Ort zu schaffen, der zwischen der Klinik und dem (realem) Zuhause liegt und auch Menschen die Möglichkeit gibt die therapeutische Gemeinschaft (wieder) zu erleben, die nicht die Möglichkeit eines Klinikaufenthalts haben wurde immer konkreter.
Unser Vorstellung: Ein GÄSTE-Haus für mindestens 10 - 20 Gäste. Wir denken an ein Rahmenprogramm mit täglichem Frühsport, Meditation, Komitee aber auch Vorträgen und emotionaler Arbeit.
2006 haben wir unter großem Zeitdruck ein Konzept für unser Projekt erstellt, mit dem wir beim Sozial-Wettbewerb startsocial teilgenommen. Unter den über 500 Bewerbern ist es uns leider nicht gelungen, eines der 100 zu vergebenden Beratungsstipendien zu ergattern. Die Rückmeldungen jedoch waren sehr positiv und auf dieser Grundlage werden wir das Konzept überarbeiten, um 2007 erneut an diesem Wettbewerb teilzunehmen, aber auch aktiv auf Investoren zugehen.
Die therapeutische Gemeinschaft, als Lern- und Lehrgemeinschaft, dient dabei um zu lernen unsere Grundbedürfnisse besser zu erfüllen und Konflikte die uns daran hindern aufzudecken.
Die Umsetzung eines Projektes dieser Größenordnung gestaltete sich als außerordentlich schwierig. Momentan scheint dies nicht realisierbar zu sein, jedoch verlieren wir dieses Ziel nicht aus den Augen. Bis dahin lassen wir das Projekt natürlich nicht ruhen, sondern wir wollen im Sinne von "Leben ist Begegnung" den Raum und die Gelegenheit für Begegnungen schaffen.
Ansprechen möchten wir damit alle Ehemaligen von psychosomatischen Kliniken mit therapeutischer Gemeinschaft, deren Familienangehörige, Partner und Freunde und alle, die Erfahrungen in einer Lern- und Lehrgemeinschaft machen wollen. Teilnehmen kann jeder. Einzige Voraussetzung an diesen Veranstaltungen teilzunehmen, sind das akzeptieren der Regeln der therapeutischen Gemeinschaft.
Wir denken an Verschiedene organisierte Veranstaltungen, wie zum Beispiel:
- Gemeinsame Wanderungen
- Bergwanderungen (mit Übernachtung/en)
- Komitee
- Organisierte Reisen
- Veranstaltung von Kuschelmeetings
- Begegnungswochenenden
- Zeltlager
- Radtouren
Die Regeln der (therapeutischen) Gemeinschaft dienen dabei als konstruktive Grundlage dieser Veranstaltungen. Gruppenarbeit bei diesen Veranstaltungen soll dabei die "emotionale Offenheit" unterstützen.
|